Luftmengenmessung
Der Begriff der Luftmengenmessung ist in der Allgemeinheit nicht allzu weit verbreitet. Dies ist auch kein Wunder, denn hier wird der entsprechende Vorgang nur sehr selten benötigt oder beauftragt. Doch dabei ist eine entsprechende Messung von entscheidender Bedeutung, denn sie garantiert gerade in großen Gebäuden eine hervorragende Klimatisierung und sorgt dafür, dass zudem noch Energie gespart wird. Was sich genau dahinter verbirgt und wie dieser Vorgang abläuft, haben wir hier genauer erklärt.
Was ist eine Luftmengenmessung?
Bei einer Luftmengenmessung, wie sie beispielsweise von der Luftmeister GmbH Jens Amberg durchgeführt wird, handelt es sich um einen Messvorgang, der bei Klimasystemen durchgeführt wird. Hierbei wird ein Trichter, der mit einem Luftmengenmesser verbunden ist, vor den Ausgang eines Lüftungsschachtes angebracht. Die Menge der Luft, die innerhalb eines festgelegten Zeitraums durch die Messvorrichtung strömt, wird nun genau erfasst und in einem Protokoll notiert. Damit eine Anlage dieser Art hervorragend arbeiten kann, müssen entsprechende Grenzwerte erreicht werden. Sollte die Luftmenge unter diesem Niveau liegen, ist eine Nachjustierung erforderlich.
Eine entsprechende Messung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Allerdings kann sie für die Unternehmen und Gebäudebetreiber durchaus sinnvoll sein, denn sie kann eine Menge Energie sparen und auch das Arbeitsklima im Gebäude verbessern. Durch eine exakt eingestellte Klimaanlage können die Betriebskosten deutlich reduziert werden, denn die Steuerungseinheiten können viele genauer die erforderliche Durchströmrate ermitteln. Hierdurch können auch die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur deutlich effektiver reguliert werden.
Kosten für eine Luftmengenmessung
Die Kosten für eine Luftmengenmessung können sehr unterschiedlich ausfallen. In der Regel hängt dies davon ab, wie viele Schächte auf wie vielen Etagen überprüft werden müssen. Je größer das Gebäude, desto höher fallen in der Regel dann auch die zu zahlenden Gebühren aus. Die entsprechenden Untersuchungen werden meist von qualifizierten Ingenieurbüros durchgeführt, die auch mit dem Entwurf und der Installation von Klimasystemen Erfahrung haben.
Allerdings wissen viele Anbieter um die Problematik der Kosten und bieten daher für große Anlagen meist gesonderte Tarife an, die die Kosten in einem entsprechenden Rahmen halten. Dabei muss bedacht werden, dass in diesen noch nicht die Gebühren für die Nachjustierung enthalten sind. Hierbei handelt es sich um einen gesonderten Vorgang, der von einer Installationsfirma ausgeführt werden muss.
Fehlerhafte Messungen
In einer Luftmengenmessung kann natürlich auch ein Fehler enthalten sein. In einem solchen Fall kann genau der gegenteilige Effekt auftreten, der eigentlich beabsichtigt wurde. Dies bedeutet, dass die Klimatisierung nachlässt und die Kosten sich anpassen. Sollte dies der Fall sein, dann hat der Kunde das Recht, das jeweilige Unternehmen in die Pflicht zu nehmen. Diese müssen die Messung wiederholen und in der Regel auch die Kosten für die Einstellung tragen. Fraglich ist in vielen Fällen, ob auch die Mehrausgaben, die durch den Messfehler entstanden sind, vom Unternehmen ersetzt werden müssen.